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Schutzkonzept Umsetzungsbegleitung

Schutzkonzepte
Photo by Jason Goodman on Unsplash

Wir unterstützen freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe bei der Entwicklung ihrer Schutzkonzepte.

In der Kinder- und Jugendhilfe kommt derzeit Druck von außen durch die Veränderung des SGB VIII. Alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind verpflichtet, ein Gewaltschutzkonzept zu entwickeln, anzuwenden und zu überprüfen (§ 45 SGB VIII). Die Formulierung im Gesetz legt nahe, dass es nicht damit getan ist, einen Status Quo zu verschriftlichen und in die Schublade zu legen. Stattdessen bist Du gefordert, dein Schutzkonzept lebendig zu gestalten. Die Konzeption ist nicht das Konzept.

Bei diesem Prozess unterstützen wir Träger der Kinder- und Jugendhilfe ins Handeln zu kommen und auf dem Weg zu bleiben. Durch Beratung, Coaching für Leitungs- und Führungskräfte oder Workshops für Teams. Unsere Kunden profitieren zudem von unserer Erfahrung bei der Kalkulation und Verhandlung von Leistungsentgelten. Wir stellen die Finanzierung für diesen Entwicklungsprozess in den Einrichtungen über die Entgelte sicher.

Ein Schutzkonzept ist ein Prozess der Organisationsentwicklung und Veränderung

Bei der Entwicklung eines Schutzkonzeptes geht es um die Weiterentwicklung und Veränderung einer Organisation unter Beteiligung der MItarbeitenden sowie der Kinder und Jugendlichen. Dieser Prozess geht tief in deine Organisation hinein. Wir sind davon überzeugt, dass gelebter Kinderschutz mehr beinhaltet, als ein Konzept, was du in die Schublade legen kannst. Wir sind davon überzeugt, dass gelebter Kinderschutz einen Organisationsentwicklungsprozess mit sich bringt, in dem du dich mit deiner Haltung, deinen Einstellungen und deinen Werten beschäftigst. Und diese Haltung überträgt sich dann über dein Verhalten und dein Handeln in deine Einrichtung. Veränderung und Entwicklung in deinem Träger beginnt bei den Menschen.

„Der Weg ist das Ziel“ oder in anderen Worten:

 

„There is no path to happiness. Happiness is the path.”
Buddha

Die Haltung ist entscheidend

Sicherlich kannst du dir vorstellen, dass Kinderschutz in den folgenden Einrichtungspaaren ganz unterschiedlich betrachtet und umgesetzt wird:

Einrichtung A

Einrichtung B

A: „Wir vermeiden vorschnelle Vereinfachungen und ‚die eine Wahrheit‘ wenn wir Risiken beurteilen. Stattdessen nutzen wir die vorhandenen vielfältigen Perspektiven im Rahmen unserer Beteiligungskultur.“

B: „Meine Mitarbeiter beteilige ich bei der Entwicklung eines Schutzkonzeptes nicht, die haben eine falsche Perspektive.“

A: „Wir gehen achtsam miteinander um und achten  im Alltag auf Kleinigkeiten.“

B: „Bei uns arbeitet niemand, der Kinder misshandeln würde.“

A: „Feedback ist bei uns ein Ritual im Alltag. Jeder ist ermutigt, das „komische Gefühl im Bauch“ anzusprechen.“

B: „Wenn bei uns was passiert, bekomme ich das schon mit.“

A: „Kinder haben Rechte. Mitarbeitende haben Rechte.“

B: „Kinder haben Rechte, aber es gibt auch Pflichten.“

Hinter allen Aussagen steht eine bestimmte Haltung, die sich in ganzen unterschiedlichen Prozessen, unterschiedlichen Verfahren, einem unterschiedlichen Umgang miteinander und schließlich auch in einer ganz unterschiedlichen Verschriftlichung des Ganzen äußert.

Ziele der Entwicklung eines Schutzkonzeptes

  • Stärkung der Rechte der Kinder, ihrer Angehörigen und der Mitarbeitenden
  • Gewährleistung der körperlichen, psychischen und emotionalen Unversehrtheit aller Menschen, die in der Organisation arbeiten sowie der anvertrauten Kinder
  • Verbesserung der Arbeitsatmosphäre, der Kommunikation und des Umgangs miteinander
  • Handlungssicherheit und Selbstwirksamkeit erhöhen
  • Klarheit bei Entscheidungen, Prozessen und Verantwortung

Unser Ansatz

Wenn Du ein Konzept nicht als „Verschriftlichung“ verstehst, sondern als Denkweisen, die Handlungen zugrunde liegen, dann bist du schon ziemlich nah dran, wie wir deinen Entwicklungsprozess begleiten.

Jeder Veränderungsschritt bei der Entwicklung deines Schutzkonzeptes berührt Fragen der Haltung und Fragen der Umsetzung bzw. Handlung. Das ist der Kern des Ansatzes unserer Umsetzungsbegleitung. Deutlich wird dies im Bild der liegenden Acht.

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Beteiligung  und die permanente Reflexion. Die Beteiligung der jungen Menschen und Mitarbeitenden ist wichtig, damit die Weiterentwicklung und die Veränderung von allen akzeptiert und umgesetzt wird. Die Reflexion sorgt dafür, dass Denk– und Handlungsweisen hinterfragt werden, um Entwicklung zu ermöglichen.

Selbstverständlich werden in diesem Organisationsentwicklungsprozess Verfahren, Prozesse, Verhaltensweisen, die mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen verbunden sind, auch verschriftlicht. Das ist wichtig damit die getroffenen Absprachen und Vereinbarungen, die Prozesse und Verfahren verbindlich und verlässlich sein können, überprüfbar sind und gegebenenfalls verändert werden können.

Umsetzungsbegleitung

Mit unserer Umsetzungsbegleitung unterstützen wir dich bei der gesetzlich vorgeschriebenen Entwicklung, Anwendung und Evaluation deines Schutzkonzeptes.

Du profitierst von unserem Blick von außen. Wir unterstützen Dich dabei, den Entwicklungsprozess vorzubereiten, zu planen und deine Umsetzung durchzuführen – und vor allem dabei zu bleiben! Unsere Unterstützung beschränken wir in Abstimmung mit dir auf das Notwendige, damit das Schutzkonzept organisch von innen heraus wachsen kann.

Wir unterstützen dich auch, die Ergebnisse messbar zu machen, zu evaluieren und dazu einen Qualitätsentwicklungsbericht zu verfassen.

schutzkonzept umsetzungsbegleitung

Was bringt dir die Umsetzungsbegleitung?

  • Du musst als Leitung weniger „Feuerwehr“ sein und kannst ruhiger schlafen, da Entscheidungsverfahren und Verantwortung klar beschrieben und verteilt sind.
  • Deine Mitarbeiter spüren mehr Orientierung und Sicherheit für ihr Handeln.
  • Deine Mitarbeiter sind zufriedener.
  • Die Mitarbeiterfluktuation ist geringer, als vor der Implementierung der Maßnahmen und Prozesse.
  • Der Krankenstand ist geringer, denn zufriedenere Mitarbeiter sind seltener krank.
  • Die konstruktive Kommunikation im Team nimmt zu, destruktive Kommunikation ab.
  • Der Schutz der Kinder und Jugendlichen vor körperlicher, sexueller, psychischer und emotionaler Gewalt verbessert sich.
  • Die Kinder und Jugendlichen beschweren sich häufiger.
  • Die Qualität deiner pädagogischen Leistung verbessert sich.

Unverbindliche Anfrage

Kontakt Umsetzungsbegleitung

Bist du interessiert, bei der Weiterentwicklung deines Schutzkonzeptes mit uns zusammenzuarbeiten? Dann fülle unverbindlich das folgende Kontaktformular aus. Wir rufen dich so schnell wie möglich zurück und finden heraus, ob es passen könnte.

Angebotstyp (Mehrfachauswahl möglich):

Deine Themen für die Umsetzungsbegleitung. Bitte nur ein Thema als wichtigstes markieren:

1. Reflexion und Analyse

2. Kultur der Achtsamkeit, Unternehmenskultur
3. Personal-management, Partizipation der Mitarbeitenden
4. Beteiligung und Beschwerde
5. Interventions-verfahren und Aufarbeitung von Vorfällen
6. Leitbild und Konzeption
7. Präventiver Schutz der Kinder und Jugendlichen
8. Pädagogik, pädagogischer Alltag
9. Führung

10. Qualitäts-
entwicklung und
Evaluation